Seine Freunde lieben lernen

Sichern mit mobilen Sicherungsgeräten

Am Tag vor Kursbeginn haben die Teilnehmer:innen noch gebangt, ob der Kurs zum Erlernen der Selbstabsicherung beim Outdoor-Klettern überhaupt stattfinden wird. Erst hat es gewindet, dann kam freitags auch noch der Regen. Doch der erfahrene Kursleiter Frank Haney hatte bereits ein halbes Jahr vorher gewusst, dass der 11.04. perfekte Bedingungen bereithalten wird.

Die Gruppe

Ausbilder und Auszubildende

So ging es pünktlich um 09:30 vom Lauchagrund los, bei strahlendem Sonnenschein und einem windstillen Wald. Am Roten Turm angekommen wurde erstmals das neue Equipment unter die Lupe genommen – von beinahe antiken Schlaghaken, über verschiedenste Arten von Keilen, Hexentrics und Friends war alles dabei. Den Teilnehmern:innen wurde erklärt, wie die Geräte funktionieren und welche Anwendungsmöglichkeiten es gibt; anschließend hatten sie die Gelegenheit, sie sofort selbst auszuprobieren. Dabei wurde die Gruppe unerwartet durch ein gehörntes Mitglied ergänzt, welches zwar keine Teilnehmergebühr gezahlt hatte, aber ohnehin nur an den Brotbeuteln interessiert schien.


Nach ausgiebiger Übung auf dem sicheren Boden ging es dann in zwei Gruppen an zwei Einsteigerrouten nach oben, wobei der unterstützende Kursleiteiter Denis eine Gruppe unter seine Obhut nahm. Erst stiegen die Kursleiter vor und zeigten dabei, wo in der Route geeignete Stellen zu finden sind, um die diversen Keile und Friends zu setzen. Danach wurde einer nach dem andern dazu ermutigt so viele Sicherungen in der Route zu setzen, wie er konnte. Die vorhandenen Bohrhaken wurden zur Vorsicht erstmal auch mitbenutzt. Die zunehmend sicher werdenden Teilnehmer:innen wagten sich im Verlaufe des Nachmittages dann immer selbständiger in weitere Routen und übten nebenbei auch noch gleich das Abseilen. So verging der wunderbare Tag viel zu schnell und um ca. 17:00 begab sich die 7-köpfige Gruppe mit einem kleinen Abstecher auf den höchsten Gipfel im Lauchagrund zurück ins Tal. Dabei wurde sie auch von dem ortskundigen 8. Überraschungsmitglied begleitet, welches wohl durch das Rascheln der letzten Nuss Packungen angelockt wurde.

Die Herrin des Aschenbergstein

Die Herrin des Aschenbergstein

Die tolle Gruppendynamik die spannenden Anekdoten aus Franks Erfahrungsschatz und auch zuletzt das perfekte Kletter-Wetter haben den Kurs zu einem vollen Erfolg werden lassen und die Teilnehmer:innen gingen mit einem reichen Schatz an neu erlerntem Wissen nach Hause.

Mylène Amstutz