Archiv der Kategorie: Aktivitaeten

Monatswanderung September 2010

7 Wanderfreunde brachen von Crossen an der Elster zu einer Wanderung durch das Eisenberger Mühltal auf. Bei herrlichen Sonnenwetter ging es auf und abseits des Radweges „Thüringer Städtekette“ bis nach Kursdorf. Weiter ging es auf dem Thüringenweg abseits des Fahrweges an den Mühlen das Tales entlang. Von A. Buchmann erfuhren wir viel Interessantes und auch so manche lustige Anekdote über das Mühltal. Nach einer kräftigen Stärkung im Milo Barus Waldhaus verließen wir das Mühltal in Richtung „Rote Pfütze“. Nach der Straßenüberquerung ging es auf dem Behindertenwaldweg zur Moritzklinik. Am Kurpark und der Köppe vorbei ging es durch den Wald nach Hermsdorf, wo die Wanderung am Bahnhof endete.

Monatswanderung Oktober 2010

Barbara Mäusezahl führte uns von Camburg zur Ruine Cyriaksburg, wo wir zuvor ein guten Blick über das Saaletal hatten. An der Ruine erfuhren wir Interessantes über diesen Ort bevor es hinauf auf die Saaleplatte ging. Von hier hatte man einen guten Rundumblick auf die umliegenden Gemeinden. Am Feldrand und durch den Wald ging es nach Schmiedehausen – ein verschlafenes Dorf. Auf einer alten gepflasterten Straße ging es durch den Stöbener Grund nach Stöben. Hier überquerten wir die Saale um auf den alternativen Saale-Radweg nach Tümpling zu gelangen. Am Herrensitz Tümpling, dem altadligen thüringer Geschlechtes, ging es durch den Park und am Steilfelsen an der Saale entlang bis zum „Klausloch“. Hierbei handelt es ich um eine in den Felsen gehauene romanische Anlage. Nach einem kurzen Abstecher zum Aussichtspunkt über Camburg ging es zurück nach Camburg, wo diese Wanderung am Bahnhof endete. Vielen Dank an Barbara für diese schöne Wanderung.

Birkebeiner 2010

Zum Abschluss der diesjährigen Skisaison gönnten wir uns eine Woche in Norwegen, dem Mutterland des Skilanglaufs. Ziel war die Teilnahme am Birkebeinerrennet. Der Wettergott war uns hold und wir konnten uns bei idealen Bedingungen auf den Lauf vorbereiten. Eine sehr gemütliche Hütte mit Sauna und Fußbodenheizung und auch sonst sehr gut ausgestattet trug wesentlich zum Erholungseffekt bei. Abends kochten wir selbst und ließen es uns bei mitgebrachtem Rotwein schmecken. Wir besuchten die nahegelegene Olympiastadt von 1994 Lillehammer und nutzten einen Tag mit weniger gutem Wetter für einen Oslotrip. Höhepunkt des Besuches der norwegischen Hauptstadt war der Besuch des Edvard-Munch-Museums, das ganz allein dem bedeutendsten Maler Norwegens gewidmet ist. Zum Abschluss stand wie eingangs erwähnt die Teilnahme am Birkebeiner auf dem Programm. Bei Kaiserwetter erlebten wir einen landschaftlich tollen Lauf, dessen Erlebnis nur dadurch etwas getrübt wurde, dass wir nach den permanenten Minusgraden der letzten Tage gerade am Lauftag Plusgrade hatten, was die Anstiege schwer machte und uns einen anstrengenden Lauf bescherte. Für mich der Königslauf der Worldloppet-Serie. Ein Leckerli der besonderen Art war dann die Fährpassage von Oslo nach Kiel mit tollem Abendessen im Ocean Restaurant mit Meerblick und einem Live-Konzert im Bord-Pub beim Irish Stunt. Bestens erholt und sogar sonnengebräunt kehrten wir somit wieder nach Deutschland zurück, wo uns bereits der Frühling erwartete.

Bieg Piastow 2010

Die Rückkehr des Winters hat uns einen wundervollen Lauf beschert. Im dichten Flockenwirbel hat uns das kleine idyllisch gelegene Städtchen Szklarska Poreba zwischen Isergebirge und Riesengebirge begrüßt. Der Bieg Piastow ist erst seit 2008 im Worldloppetverbund. Es ist eigentlich traurig, dass uns erst eine solch offizielle Aufwertung dieses traditionsreichen Laufes zur Teilnahme bewogen hat. Dabei kann es sich durchaus sehen lassen, was die Organisatoren hier für wenig Geld auf die Beine stellen. Die Strecke führt durch ein landschaftlich reizvolles Gebiet mit schönen Blicken auf den Riesengebirgskamm. – Aber auch sonst war es ein wunderschönes Wochenende, von dem wir noch lange zehren werden.

Marcialonga (29.01. bis 01.02.2010)

Dass der Marcialonga einer der schönsten Läufe im Worldloppet-Verbund ist, war für mich seit meiner ersten Teilnahme 2004 klar. Für Dich wird quasi der „weiße Teppich“ ausgerollt, damit Du Dich absolut ohne jedes Hindernis 70 km lang Deinem Lieblingssport hingeben kannst. D.h. dort wo von Natur aus etwas wenig Schnee hingekommen ist, dort wird eben etwas nachgeholfen. Die Strecke war wieder absolut top präpariert, wozu natürlich auch die niedrigen Temperaturen der letzten Tage beigetragen haben. Der Schnee war super, so dass Du die grandiose Landschaft des Fassa- und Fleimstals mit den erst kürzlich zum Weltkulturerbe gekürten Dolomitenmassiven in vollen Zügen genießen konntest. Der Lauf lebt auch von Begeisterung seiner Zuschauer, denn die Strecke führt durch mehrere Ortschaften, deren Straßen zum Lauf extra mit Schnee bedeckt werden. Ein tolles Gefühl. Da läuft es Dir eiskalt den Rücken runter.Zum leiblichen Wohl trug auch die hervorragende Verpflegung an der Strecke bei, die es an nichts fehlen ließ. Beispielhaft seien aufgeführt: Schinken- und Käsebrötchen, Waffeln, Kekse, Orangenviertel, Schokolade, Trockenpflaumen, Rosinen, Tee, Kaffee, Isotonische Getränke usw. So gut habe ich es bei keinem anderen Lauf bisher erlebt.Und zum Schluss steigst Du förmlich hinauf nach Cavalese, das wie viele italienische Städte auf einem Hügel erbaut wurde, und stapfst im losen Kunstschnee durch die engen Gassen der Altstadt, um umjubelt von den zahlreichen Zuschauern im ehrwürdigen Ambiente des Marktplatzes ins Ziel einzulaufen. Zufrieden und glücklich trete ich gemeinsam mit Wolfram Herlich und Jan Kolleß, die im Ziel auf mich gewartet hatten, die Rückreise nach Soraga an, wo uns im Hotel Latemar zum Abschluss noch ein tolles Abendbrot nach allen Regeln der italienischen Kochkunst erwarten sollte.

Ergebnisse:

45 km:

Antje Maahs 05:07:22

70 km:

Wolfram Herlich 06:53:22

Jan Kolleß 07:11:23

Siegfried Maahs 07:33:17