Archiv der Kategorie: JDAV

Beiträge des JDAV

Höhlentour im Mai

Hirschbach, Mittelfranken

Es folgt der Tagebucheintrag von Magda:
Auf der Hinfahrt am Freitag sind 7 Kinder bei Anne mitgefahren. Bruno und ich haben Anne den Weg gezeigt. Die anderen 4 Betreuer*innen sind in einem anderen Auto gefahren. Bei der Autofahrt haben wir in Annes Bus immer ganz laut Musik gehört. Als wir dann endlich beim Jura Alpin Center, Hirschbach, angekommen waren, wurden die Hütten verteilt. Die Betreuer*innen hatten eine Hütte alleine.
[Samstagmorgen gab es zur Stärkung reichhaltiges Frühstücksbuffet.] In der ersten Höhle mussten wir uns erst etwas “ablassen”, dann haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und erkundeten die Höhle. [Jede Gruppe war in Jugendleiter*innen-Begleitung und schmiedete Pläne, wie sie die jeweils anderen am besten erschrecken könnte. Interessante Funde: Tierknochen, Spinnen, blöde Hinterlassenschaften (Müll)] Nach dem Mittagessen ging es wieder zurück zum Bus. Am Abend sind wir an der Kletterwand des Jura Alpin Centers auch noch geklettert. Gegrillt haben wir auch! Am Sonntag besuchten wir die Schönsteinhöhle. Meine Gruppe ging vor, nur war irgendwann Annes Gruppe hinter uns weg. Zum Glück haben sie trotzdem den Ausgang gefunden und wir kamen wieder vollständig in Jena an.

Inventur Kletterhalle

Zum Start des neuen Trainingsjahres wollten große Mengen an Gurtmaterialien, Sicherungsgeräten, Karabinern und Schlingen kontrolliert werden. Hierzu trafen sich Lena, Matthias, Lukas und ich am späten Abend, nach dem Klettertrainig, in unserer Halle um Kisten auszuräumen, Gurte neu zu sortieren und vor allem: Materialien, die ihre Lebenszeit erreicht hatten, auszusortieren!

Wir überprüften neben sicherheitsrelevanten Klettermaterialien auch die Kletterschuhe der Jugend und schafften mit einem neuen, flexibleren Ordnungssystem für die Jugend etwas mehr Klarheit, sodass das eigenständige Aussuchen und zurück Sortieren der Klettermaterialien nun für jedes Kind möglich ist.

Ein herzliches Dankeschön an euch für die Hilfe!

 

Bundesjugendleitertag 2017 – JDAV stärkt Partizipation und Mitbestimmung – Jena stellt neuen Bundesjugendleiter 

Der Bundesjugendleitertag (BJLT) als höchste Instanz und größte Versammlung aller Jugendleiter*innen des DAV ist für uns ein großes Highlight. Hier treffen wir auf neue und altbekannte Freunde der Jugendarbeit, welche wir zum Teil schon auf Fortbildungen oder der Jugendleiter Grundausbildung kennenlernten.

Dieses Jahr wurde der BJLT von der JDAV Darmstadt ausgerichteten. Vom 22.-24. September bestimmten wir über grundlegende strukturelle und inhaltliche Veränderungen für die JDAV.

Neue Mustersektionsjugendordnung verabschiedet

Die Mustersektionsjugendordnung regelt die Struktur und die Aufgaben der JDAV auf Sektionsebene. Der Bundesjugendleitertag hat am 24.9.2017 eine aktualisierte Mustersektionsjugendordnung beschlossen. Diese löst das alte “Muster für die Jugendsatzung der Sektionen des DAV” von 2004 ab. Abschließend ist die neue Mustersektionsjugendordnung durch die DAV Hauptversammlung am 11.11.2017 in Siegen bestätigt worden. Somit ist die neue Fassung ab dem 1. Januar 2018 verbindlich. Zum Weiterlesen :  https://www.jdav.de/mitmachen/bundesjugendleitertag/mustersektionsjugendordnung-finale-fassung_aid_30241.html Abstimmung im Plenum, Foto: JDAV/Ben Spengler

Änderung der Grundsätze, Erziehungs- und Bildungsziele verschoben

Die Grundsätze, Erziehungs- und Bildungsziele der JDAV beschreibt, wie der Name schon sagt, die Ziele und Werte, die die JDAV mit ihrer Jugendarbeit verfolgt. Sie wurden in 2015 durch den Bundesjugendleitertag an die geänderte Bundesjugendordnung angepasst und werden aktuell vollständig überarbeitet. Eine Beschlussfassung ist durch Bundesjugendleitertag 2019 vorgesehen. Hier gehts zu unseren Grundsätzen, Erziehungs- und Bildungszielen: https://www.jdav.de/chameleon/public/995d9b8f-28d4-ede6-cc4a-0f1e3e09ff13/JDAV_Erziehungs-und-Bildungsziele-Tuebingen-2015_27527.pdf

Diskussion im Forum, Foto: JDAV/Ben Spengler

Weitere Beschlüsse zu Klettern bei Olympia

In einem inhaltlichen Antrag, der mit großer Mehrheit verabschiedet wurde, positioniert sich die JDAV als kritische Begleiterin der Leistungssportentwicklung und des Sportkletterns als olympische Disziplin.

Wahl der neuen Bundesjugendleitung bis 2021

Die Neuwahlen zur Bundesjugendleitung begannen bereits am Samstag mit den Wahlen zur Bundesjugendleiterin und zum Bundesjugendleiter. Sunnyi Mews (Sektion Essen) wurde als Bundesjugendleiterin von den Teilnehmer*innen bestätigt. Neuer Bundesjugendleiter ist Richard Kempert (Jena). Zahlreiche Stellvertreter*innen machen die Bundesjugendleitung komplett (Johanna Niermann (Sektion Gießen-Oberhessen), Hanna Glaeser (Sektion Freiburg)Simon Keller (Sektion Oberer Neckar)Kathrin Weber (Sektion Wangen) und Stefan Minnich (Sektion Miesbach)). Bundesjugendleitung: https://www.jdav.de/mitmachen/bundesjugendleitertag/neue-bundesjugendleitung-gewaehlt_aid_30208.html

die neue Bundesjugendleitung, Foto: JDAV/Ben Spengler

Spiel und Spaß kamen natürlich, wie auf jeder JDAV Veranstaltung, nicht zu kurz. Wir Jugendleiter als Vertretung unser Jenaer Jugend von 0-27 Jahren sehen es als unsere Pflicht an, stets im Sinne unserer Jugend mitzubestimmen und große Entscheidungen und Veränderungen auf den Weg zu bringen. Deshalb steht der BJLT, der alle zwei Jahre stattfindet, fest im Terminkalender und wir können den nächsten kaum abwarten.

Eure Jugendleiterinnen Emilia, Lena und Anne

PS: Tinchen, Ritchy, Philipp, Berni, Marion und Arthus waren auch dabei.

“Erbse” beim Zeichnen, Foto: JDAV/Ben Spengler

Arbeitseinsatz der Jugend 2017

Vom 29.9. bis 1.10. verbrachten wir unsere letzte Jugendfahrt für das Jahr 2017 auf unserer Helenensteinhütte in Oelknitz.

Tagebucheintrag von Janik und Lena

Am Freitag trafen wir uns am Paradiesbahnhof. Von dort fuhren wir mit dem Zug nach Rothenstein. An der Hütte angekommen, erkundeten wir sie. Danach machten wir eine kleine Wanderung bis es dunkel wurde (Anmerkung: in Richtung Rabenschüssel). Wir aßen noch schnell Abendbrot und gingen dann ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es dann früh aus dem Bett. Nach dem Frühstück gingen wir mit Werkzeug im Gepäck zu unserer Arbeitsstelle. Dort machten wir Brennnessel, Hecken und Büsche weg (Anmerkung: hier soll eine Grube für das Toilettenhäuschen entstehen). Als wir fertig waren, gingen wir zur Hütte zurück, wo wir aus den abgesägten Ästen schöne Sachen schnitzten. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Helenenberg. Dort angekommen spielten wir Spiele und eroberten zum Schluss einen Schatz. Wir beerdigten Frida Flatterie in der Nähe der Hütte. Etwas später aßen wir Abendbrot und spielten gleich danach Werwolf.

Am nächsten Tag machten wir die Hütte wieder sauber.

Nachtrag: Wir freuen uns, dass wir einige fleißige Helferli für diese Aktion begeistern konnten. Wir hatten noch einmal richtig Glück mit dem Wetter. Ein Dank für dieses schöne Wochenende geht an euch Kinder plus Eltern!
Anja, Kristin, Lukas, Anne

Aktivwochenende im Oberharz

Am 30. und 31. August 2003 waren Wolfram Herlich und Siegfried Maahs mit Gabi Werner, Annekathrin Hoffmann, Edgar Assing und Robert Wiedemann im Oberharz um dem Brocken einen Besuch abzustatten und die Harzer Kletterfelsen kennen zu lernen.

Tagebuch

Samstag, 30.August 2003

Wenn man morgens früh raus will, sollte man am Abend vielleicht früher schlafen gehen…
Trotzdem mussten wir wieder früh raus. Ganz langsam nach und nach kamen alle aus den Federn. Auch wenn der eine oder andere gern noch länger geschlafen hätte. Nach dem Frühstück dauerte auch das Fertigmachen und Einpacken noch seine Zeit. Wie immer halb zehn kamen wir dann langsam los, auch wenn der Wetterbericht nichts Gutes erhoffen ließ. Aber der Himmel war strahlend blau. Der Aufstieg zur Leistenklippe war lustig und auch nicht so tragisch. Die Aussicht war gut, doch über dem Brocken hingen die dunklen Wolken tief. Das drückte erst mal die Stimmung. Geplant war es sofort zum Brocken weiterzulaufen.
Doch daran war vorerst nicht zu denken, denn unser Weg führte und von Heidelbeerbusch zu Heidelbeerbusch, die den Weg entlang standen, bis unsere Bäuche voll und die Finger und unsere Münder blau waren. Als die Büsche dann vorbei waren, kamen wir wieder zügig voran, sonst wären wir nie auf dem Brocken angekommen. Einen Waldweg entlang und eine Querverbindung durch den Wald und schon teilte die normale Touristenstraße die restliche Zeit mit uns. Die ersten Meter sind uns kaum Menschen entgegengekommen, doch um so näher wir dem Brocken kamen, um so mehr nahm die Menschenbevölkerung auf dem Weg zu. Nach einer ausgedehnten Pause ging es weiter zum Gipfel. Dann rannte ein Jogger an uns vorbei und Siegfried meinte, wer es von uns schafft eher oben zu sein, der kriege von ihm ein Mittagessen ausgegeben. Versucht hat es natürlich keiner, weil es mit Rucksack sehr beschwerlich war.
Oben angekommen genossen wir erst mal die Aussicht und wunderlicherweise war ringsum mehr flaches Land als Harz! Dann kam die Brockenbahn an, die randvoll war, so dass wir in kürzester Zeit von Menschenmassen umgeben waren. Da es windig war und wir Mittagshunger hatten, verdrückten wir uns in eine Holzhütte und genossen unsere Brote ( Edgar aß 8 Brote, die er von Annekatrin bekam). Dabei unterhielt die Jugend sich über Unterwäsche und es kam heraus, dass Robert rosa Boxershorts mit Snoopy und Edgar einen rosa Tanga trägt.. Schließlich gingen wir noch in die Brockenhaus-Ausstellung mit einer „Familienkarte“ (Siegfried galt als Mutti und Wolfram als Vati). Dort schauten wir uns einen schönen Film an, bei dem wir fast alle einnickten, was auf die Dunkelheit im Raum zurückzuführen war. Etwas ausgeruht machten wir uns dann an den Abstieg (Edgar ging barfuß). Es regnete ein bisschen, aber schließlich kamen wir wohlbehalten an der Hütte an. Dort stärkten wir uns mit Nudeln und Tomatensoße und machten uns einen gemütlichen Abend.

Annekathrin Hoffmann und Gabi Werner

Sonntag, 31.August 2003

Schnarcherklippen

Der heutige Tag sollte unsere Gruppe trennen. Die Kletterfreaks Edgar und Gabi gingen mit Wolfram an die Schnarcherklippen während die Wanderfreunde eine kleine Wanderung zum Wurmberg machte. Noch auf dem Weg schien wunderbar die Sonne, und wir konnten uns bei einer Pause herrlich sonnen. Aber am Ziel fing es leider ziemlich zu regnen an, aber auch das konnte uns die Freude nicht nehmen. Wir hatten allen schlechten Wetterprognosen zum Trotz sehr viel Glück mit dem Wetter.

Nachmittags um drei traten wir dann den Heimweg an.

Insgesamt war es ein schönes Wochenende
an dem jeder auf seine Kosten kam.

Siegfried Maah