Wochenende an der Hohenwartentalsperre

Freitag:


Um 17 Uhr war Treff wie immer an der Geschäftsstelle und wie immer kam einer zu spät: Jan. Doch dies aus gutem Grund, denn er musste noch im Auftrag von Jana und Esther für 9 Sprösslinge, 1 angehenden Erwachsenen und 1 ruhigen, ausgeglichenen Aufseher (Mü) einkaufen gehen. Los gings dann eine halbe Stunde später. Über Pößneck, Ranis zur Linkenmühle. Nachdem wir in zwei Teilen mit der Fähre übersetzten, waren wir auch schon fast da. Wir warteten auf Norman, den Geschäftsführer, meldeten uns an und fingen gleich mit dem Zeltaufbau an. Als nächstes wurde das Boot aufgepumpt, da Jana und Esther gleich damit ans andere Ufer gerudert sind, um Vorbereitungen zu treffen (siehe Anhang). Auf Grund der großen geistigen Arbeit beim Lageraufbau hatten wir alle riesigen Knast. Somit wurde als nächstes der Grill angeschmissen. Nach langem Warten gab es endlich Bratwürste und Rostbrätchen. Danach saßen wir in einer gemütlichen Runde und ab und zu gab es Keilereien um die 3 gemütlichen Sitze. Inzwischen waren auch Jana und Esther zurück gekehrt um sich ihr Essen zu schnappen. Doch schon nach 10 Min. sind sie wieder losgezogen, diesmal ist auch Philipp mit verschwunden. Nach und nach sind alle Kinder ins Bett gegangen. Nur noch Jan, Mü und ich saßen um einen erloschenen Grill mit fünf Teelichtern, erzählten uns alte Liebesgeschichten und warteten sehnsüchtig auf die drei verschollenen Schatzmeister. 0:30 Uhr gings für uns dann ins Bett. Doch 1,5 Stunden später wurde ich kurz noch einmal geweckt, da Jana den Knopf an meinem Walkman nicht fand.

Antje Werner

Anhang:
Jana und ich wollten heute die Schatzsuche, die wir uns in Jena ausgedacht hatten, ausfeilen. Dazu sind wir mit dem Schlauchboot auf den Drachenschwanz gefahren. Eigentlich wollten wir so viel wie möglich vorbereiten, d.h. Schatz vergraben und restliche Zettel anfertigen mit Himmelsrichtungen. Als wir endlich drüben waren, stellten wir fest, dass wir weder Schaufeln noch Stift noch Kompass noch Taschenlampen mithatten. Wir fanden das ziemlich lustig. Um uns einen Überblick zu verschaffen, liefen wir etwas herum und legten die Stellen für die Zettel fest. Eigentlich hatte Jan uns dafür eine Stunde gegeben, wir haben gleich mal 2 Stunden überzogen.
Es war natürlich sehr schnell sehr dunkel, die meiste Zeit tappten wir auf dem Drachenschwanz in völliger Dunkelheit, wir hatten ja keine Taschenlampen dabei. Unsere Schatztour ging dabei zwar so gut wie gar nicht voran, aber es war irgendwie doch echt witzig! So, dann sind wir zum Lagerplatz zurückgepaddelt, haben was gegessen und Philipp in die Pläne eingeweiht, weil der nicht locker lassen wollte. Gegen 22 Uhr sind wir wieder mal zum Drachenschwanz, diesmal mit Philipp und diesmal mit Stift, Schaufel, Kompass und Taschenlampe. Wir haben uns ein bisschen neue Zettel ausgedacht, sind eben wieder übelst rumgelatscht, hatten schönen Spaß und nach 4 Stunden, um 2 Uhr morgens, gings zurück. Die Schatzsuche war zwar noch nicht fertig, aber langsam hing sie uns echt zum Hals raus und wir wollten ins Zelt, wo es warm und trocken war.

Esther Maahs, Jana Sammler

Sonnabend:
Eigentlich war geplant, dass ich Jana und Esther um 5 Uhr morgens wecken soll um die Schatzsuche fertig zu stellen. Das tat ich aus Müdigkeitsgründen nicht. So kam es, dass wir 4 Stunden später während des Frühstücks fluchtartig das Lager verlassen wollten, als wir feststellten, dass der Schatz verschwunden war. (Den wir am Vortag unterm Auto versteckt hatten.) Nach 10 Min. Panik sagte uns Jan, dass er den Schatz in sein Auto getan hat. Dann fuhren wir mit dem Schatz los. Auf der anderen Seite beendeten wir unsere Vorbereitungen, aber wir nahmen den Schatz wieder mit, weil wir ihn versenken wollten.

Dann begannen wir die Schatzsuche. Leider war sie viel zu eindeutig und die Suchenden achteten nicht darauf, was auf den schmuckvoll verzierten Zetteln stand sondern suchten nur nach neuen. So fanden sie den Zettel, auf dem stand dass sie zur anderen Seite fahren müssen, schnell.
Während der Schatzsuche seilten Jana und ich uns von der Gruppe ab und wollten zur anderen Insel fahren, um den Schatz im See zu versenken. Dort angekommen, wickelten wir den Schatz in ganz schön viel Plastiktüten ein um festzustellen, dass der Schatz schwimmt!! Also versteckten wir den Schatz auf einer Boje über Wasser. Dann fuhren wir mit dem Boot zu den anderen. 1 Stunde lang fanden die anderen den Schatz nicht bis Robert ihn endlich entdeckte. Danach wurde der Schatz mit einem Brecheisen (was in die Schatzsuche eingebunden war) geöffnet.

Danach badeten fast alle bis zum Abend. Zum Abendessen gab es Nudeln mit Tomatensoße. Nach dem Abendbrot spielten wir Fledermaus und Falter und später spielten wir noch Volleyball. Am Ende des Tages las Esther alte Tagebücher vor und danach rätselten wir Kriminalrätsel, was alle so langweilig fanden, dass sie ins Bett gingen.

Philipp Seemann

Anhang:
Unser Anhang wird zwar nicht so lang, enthält dafür aber noch wichtige Dinge. Als erstes wollte ich Jana, Esther und Philipp en großes Lob für die Schatzsuche geben. In meinen Augen war sie gelungen und hat am Ende glaube ich jedem viel Spaß gemacht. Um den Schatz gab es außerdem noch eine große Schlacht auf dem Wasser, welche eine halbe Stunde später noch weiter fortgesetzt wurde.

Robert Wiedemann

Sonntag:

Heute morgen sind wir 8:30 Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Danach mussten wir eine halbe Stunde warten bis wir bei dem schönen Wetter ins Wasser durften (verdauen). Wie immer haben sich alle um das Kanu von Jan gestritten. Nachdem wir noch eine Weile Badminton und Volleyball mit Angelinas Wasserball gespielt haben, sind dann alle ins Wasser gegangen und besiedelten das Schlauchboot. Carolin und Angelina sind Kanu gefahren. Angelina musste rudern und Carolin saß faul hinten drauf und hat sich gesonnt (danach ist sie runtergefallen).
Auf dem Schlauchboot haben wir dann Ringen gespielt. Das war sehr lustig! Jan hat aus Versehen zweimal zwei andere beim Ringen vom Boot mir runtergerissen. Antje hat mit vier Siegen gewonnen. Bald darauf gab es die Nudeln von gestern mit viel Sabber und Keimen. Dann hieß es Zeltabbau, das letzte mal Boot fahren und schwimmen. Um 15 Uhr kam Herr Sammler und holte die ersten ab.

„Tschüss“, sagen
Carolin, Angelina Graser und Gabi Werner

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